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Autor: SMahrt

Die Winterarbeit liegt gut im Plan.

Die Winterarbeit liegt gut im Plan.

Im Rahmen der jährlichen Winterarbeit sind inzwischen bereits einige Segelflugzeuge gewartet worden und wieder fit zur nächsten Saison. Der Plan liegt gut in der Zeit und so können wir sogar einige kleine „Projekte“ mit machen, wie z.B. eine neue Ablagetasche für den Piloten der K7.

Etwas Geduld werden wir noch haben müssen, denn erst im März wird der Check stattfinden und dann Ende des Monats die Saison 2020 beginnen.

Bis dahin gibt es Theorie satt, eine Weihnachtsfeier und auch die Grünkohltour wird wieder stattfinden. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf.

Theoretisch geht alles…

Theoretisch geht alles…

wir machen die Ausbildung während des Winterhalbjahres im „Klassenraum“.

Die Flugschüler haben im Sommerhalbjahr gelernt und geübt mit dem Flugzeug in der Luft und natürlich am Boden umzugehen.

Für die Lizenz und um ein guter Pilot zu werden ist allerdings auch viel theoretisches Wissen erforderlich. Dies zu vermitteln ist Aufgabe der Unterrichte an den Wochenenden. Hier sind ebenfalls unsere Fluglehrer tätig.

Der Unterrichtsplan steht. Die Themen sind unter Termine zu finden.

Der LVU Bremerhaven zeigt sein Können auf Bundesebene.

Der LVU Bremerhaven zeigt sein Können auf Bundesebene.

Etwa drei Wochen nach dem erfolgreichen Landesjugendvergleichsfliegen ging es für uns Hellingster gemeinsam mit den Jungs und Mädels aus Tarmstedt zum Bundesjugendvergleichsfliegen in die Mitte Deutschlands. Genauer gesagt nach Laucha an der Unstrut, ein schön gelegener Flugplatz im Dreiländereck Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Nachdem unser Astir den weiten Weg über die Kopfsteinpflasterstraßen der ehemaligen DDR und unwegsames, hügeliges Gelände nach Laucha gefunden hat, hieß es auch hier erst einmal, die Flugschüler einzuweisen und mit den Gegebenheiten des Flugplatzes vertraut zu machen. Für uns Flachländler ist Thürigen ja bereits Süditalien, der Brocken das Matterhorn und die Ausläufer von Thüringer Wald und Harz kommen uns vor wie die Zentralalpen. Nach und nach trudelten auch am späten Nachmittag und Abend die restlichen Hellingster Kamerad*innen ein und es wurde sich erst einmal gestärkt. Am nächsten Morgen galt es, wie so typisch für ein Vergleichsfliegen, mitten in der Nacht aufzustehen. Um sechs Uhr klingelte der Wecker. Wer es schaffte, seinen Adonis pünktlich aus dem Zelt zu erheben, konnte Frühstücken, wer nicht … ja der kam hungrig zum Aufrüsten des Astirs. Immerhin hatten wir nur ein Flugzeug aufzurüsten, denn unser Bundesjugend-Schreck, die Ka7, blieb dieses Jahr zu Hause. So war der Astir schnell zusammengesteckt und an den Start gebracht. Der Wind blies gewaltig über das Hochplateau von Laucha, sodass das Landen für alle Fliegenden sehr anspruchsvoll war. Die erste Runde verlief reibungslos und unsere Piloten hatten gute Leistungen erbracht, während die Wettbewerbsleitung zum Ende des zweiten Durchgangs entschied, diesen zu unterbrechen und auf Besserung der Windverhältnisse zu warten. Dies blieb aus (Nicht verwunderlich, denn die Wetterberichte sprachen alle eher noch von Verschlechterung), sodass vorerst ein Theorietest geschrieben wurde, um im Falle eines Abbruchs eine bessere Wertungsbasis zu haben. Nachdem dieser Test geschrieben wurde, entschied man sich dann doch, die letzten Starts des zweiten Durchgangs durchzuführen. Aufgrund eines mittlerweile herannahenden Schauers, wurde der Wind immer böiger und die Flüge sportlicher … Nach einer weiteren kurzen Zwangspause aufgrund des besagten Schauers, konnte der zweite Durchgang erfolgreich beendet werden. Als alle Flugzeuge eingepackt waren, wurde beim Abendessen über den Tag philosophiert und fröhlich gefachsimpelt. Zu späterer Stunde spielte die Flugplatzkapelle Stölln – wahre Stars unter Segelfliegern – einen Live-Gig und sorgten für beste Stimmung. Sie schmetterten zusammen mit uns feiernden Segelfliegern ihre Hits wie “Elektrowinde” oder das Twin-Astir-Lied. Die Siegerehrung am nächsten Morgen verlief ebenso erfolgreich, wie beim Landesvergleich einige Wochen zuvor. Gega belegte Platz 33, Liam landete mit Platz 14 im oberen Mittelfeld und Julian aus Tarmstedt unter den Top Ten auf Platz neun. Nun machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Norden … nach einer Havarie am Zugfahrzeug des Astirs – der Skoda hat um ein Haar seine Anhängerkupplung verloren – musste Flo, der eigentlich auf der Hälfte zwischen Laucha und Hellingst wohnt, den Astir
heimfahren … aber wir Segelflieger sind ja flexibel und wenn wir etwas können, dann ist es Warten und Autofahren, das haben wir mit vierzehn ja schon gelernt.

Der Landesverband Bremen glänzt beim Landesjugend- vergleichsfliegen

Der Landesverband Bremen glänzt beim Landesjugend- vergleichsfliegen

Wie jedes Jahr war es Anfang September wieder einmal so weit und das Landesjugendvergleichsfliegen fand von Freitag, den 6. bis Samstag, den 7. Septeber statt. Dieses Jahr waren die Kameradinnen aus Osterholz-Scharmbeck auf ihrem kleinen Segelfluggelände am Rande der Stadt die Ausrichtenden. Bereits am Freitag ging es für uns Hellingster los und wir haben unsere Flugzeuge rübergeflogen, dazu kam ein Motorflugzeug aus Osterholz und hat unsere Ka7, mittlerweile auch überregional als Bundesjugend-Schreck bekannt, und unseren Astir CS rübergeschleppt. Die Flugzeit betrug pro Flug sagenhafte fünf bis sechs Minuten. Da lohnt sich kein günstigerer Straßentransport … Nachdem auch die Kameradinnen aus Tarmstedt eingetrudelt waren, begannen die Einweisungs- und Trainingsflüge für alle Teilnehmenden – für die Fliegenden aus Tarmstedt und Hellingst auch nötig, ist der Flugplatz in OHZ mit seinen Abmaßen und seiner Lage für die meisten Flugschüler*innen doch ungewohntes Terrain. Nachdem dies – trotz der widrigen Windbedingungen – erfolgreich beendet wurde, gab es gemeinsames Abendessen, damit alle am nächsten Morgen fit und gestärkt in die Flugzeuge steigen konnten … Entgegen aller Erwartungen konnte samstagfrüh pünktlich um acht Uhr der Flugbetrieb aufgebaut werden, denn der angekündigte Nebel blieb aus. Während der Wertungsflüge war das Wetter deutlich besser, als am Tag zuvor. Es gab kaum Wind und ab und zu ließ sich die Sonne mal blicken. Die knapp 18 Teilnehmenden machten jeweils drei Wertungsflüge, bei denen sie ihr Können in Start, Kreisflug, Rollübungen, Seitengleitflug und natürlich der Landung den kritischen Augen der Jury unter Beweis stellen mussten. Am Ende konnten wir mit Stolz zwei Piloten zum Bundesjugendvergleichsfliegen nach Laucha schicken. Gega Zautashvilli erreichte Platz drei, Liam Stöver den zweiten und Julian Reincke aus Tarmstedt den ersten Platz. Nach getanen Wertungsflügen haben wir unsere Flugzeuge wieder rübergeflogen nach Hellingst, um am nächsten Tag auf unserem Flugplatz wie gewohnt Flugbetrieb zu machen. Für alle Beteiligten war es ein schönes Wochenende mit tollen Erfahrungen und großartigen Erfolgen, die in Laucha noch weiter ausgebaut werden konnten.

Nach der Saison ist vor der Saison…

Nach der Saison ist vor der Saison…

diesen Satz, in etwas anderer Art, kennt ja sicher auch jeder.

Für uns Segelflieger bedeutet es nun wieder die „Umschaltung“ in den Wintermodus. Es bedeutet ja keineswegs eine Pause von 6 Monaten. In den kommenden Monaten werden nun wieder alle Flugzeuge und andere Anlagen auf die kommende Saison 2020 vorbereitet.

Die Termine dazu sind im Kalender zu finden. Alle Flugzeuge bekommen ihre Jahreswartung, eine Weihnachtsfeier wird genauso stattfinden, wie die Kohlwanderung. Eines ist schon zu erkennen: Die nächste Saison wird mit April 2020 beginnen.

Wer gerne einen Gastflug machen möchte…bitte etwas Geduld bis dahin, dann auch gerne wieder.

Fliegerlager und Bergfest

Fliegerlager und Bergfest

Unser Fliegerlager läuft nun seit ein paar Tagen. Das Wetter sieht derzeit ganz gut aus (hoffentlich bleibt es auch so) und zu dem Event gehört auch das Bergfest. Wer daran teilnehmen möchte muss sich allerdings ganz schnell bei uns melden. Der Platz ist ein wenig begrenzt, daher rechtzeitig einen sichern.

Es gibt leckeres Essen und die Getränke werden aus vielen Regionen der Nation zu finden sein. Unser Motto in diesem Jahr „Überlandflug“. Mal sehen wohin die Thermik (Stimmung) uns bringt und welche Gebiete wir daher unter uns lassen werden 😉

Wie ist es in dem schönen Song so nett gesungen, Haube auf, Funk an,…Daumen hoch und dann ab in die Ausklinkzone.

Weiter Infos gerne via Webmaster@lvu-bremerhaven.de.

Ein Ausflug nach nebenan.

Ein Ausflug nach nebenan.

Nach dem regulären Flugbetrieb haben einige Piloten des LVU noch einen Ausflug unternommen.

Unsere drei ältesten Flugzeuge flogen dazu nach Hüttenbusch, dem Flugplatz im Süden von uns. Dort fand an dem Tag ein Fly-In, das „Longest-Day-Flying, statt. Neben vielen Motorflugzeugen standen dann unsere drei Segelflieger und durften ebenso besichtigt werden.

Viele nette Gespräche, Gegrilltes und kühle Erfrischungen vervollständigen diesen Abend, der in den vergangenen Jahren immer zur Zeit der Sonnenwende dort gefeiert wird.

Zum Rückflug wurden die Flugzeuge dann per F-Schlepp in die Luft gebracht. Auch das ist ein Event für unsere Flugzeuge, da normalerweise eben der Windenschlepp genutzt wird.

Ein schöner und gelungener Abend, der den ohnehin sehr schönen Tag dann passend ausklingen ließ.

dav